Iller-Roth-Günz Sängerkreis 

 

 

Der Iller-Roth-Günz Sängerkreis in den Medien

SÜD-WEST PRESSE vom 16.12.2014

Süd-West-Presse vom 16.12.2014

 

 

 

 

ILLERTISSER ZEITUNG VOM 02.12.2014

Ein Chor-Genuss
Begeisternde weihnachtliche Gala in der Kollegskirche. Mit regionaler Premiere
Von Armin Schmid
Mit einer begeisternden weihnachtlichen Lieder-Gala und dem monumentalen Weihnachtsoratorium „Stella Natalis – Stern der Geburt, Weihnachtsstern“ haben der Kreischor des Sängerkreises Iller-Roth-Günz und der Chor Vocalica Pfuhl zusammen mit dem Jedesheimer Spatzenchor ein gleichermaßen beeindruckendes wie stimmungsvolles Vorweihnachtskonzert in der Kollegskirche gestaltet.
Einen gelungenen Auftakt im nahezu voll besetzten Kirchenschiff meisterte der Jedesheimer Spatzenchor. Brigitte Kögel hatte das Kinderensemble, das mit einem Weihnachtskanon und dem pfiffigen Weihnachtskekse-Blues die Sympathien des Publikums im Nu eroberte, auf diesen großen Auftritt vorbereitet. An Höhepunkten mangelte es nicht. Eine begeisternde Gesangsshow steuerte der Chor Vocalica Pfuhl bei. Beschwingt, schwungvoll und afrikanisch angehaucht überzeugten die Pfuhler Sänger das Publikum mit dem Zulu-Song „Siahamba“ und der Gospel-Interpretation „Jesus, oh what a wonderful Child“. Bevor begeisternder Applaus aufbrandete, beendeten die Frauen des Kreischors den Titel „ Nigra Sum“, mit einem festlichen und anmutigen Halleluja.

Und immer mittendrin – der Kreischorleiter Markus Romes – mal ernst, mal beschwingt, scheinbar tiefenentspannt, doch immer hoch konzentriert und präsent. Beim südafrikanischen Traditional „Tshotsholoza“ hielt es kaum mehr jemand auf den Sitzen beziehungsweise auf den Kirchenbänken. Klatschend und singend stimmten die Zuhörer in den Refrain mit ein und bedankten sich für den ersten Konzertteil mit Bravo-Rufen und anhaltendem Applaus. Dabei stand das Beste noch aus.
Im zweiten Konzertteil versammelten sich rund 130 Mitwirkende aller drei Chöre im Altarraum, um mit der musikalischen Weihnachtsbotschaft aus dem Werk „Stella Natalis“, von Karl Jenkins den Blick auf besinnliche, festliche Tage und die kommende Weihnacht zu lenken. Nach dem bravourös gelungenen ersten Konzertteil lag Spannung in der Luft. Würde Markus Romes die Sängerschar zu weiteren Leistungssteigerungen motivieren können? Er konnte. Es warteten 12 Sätze des Weihnachtsoratoriums, einer regionalen Premiere, die musikalischen Hochgenuss offerierten. Sowohl die Sopranistin Angela Braun, die bei „Sleep, Child of Winter“ eine eindrucksvolle Kostprobe ihres Könnens erklingen ließ, wie auch der Solotrompeter Johann Konnerth wurden gleich mehrmals mit Szenenapplaus bedacht.
Während der Spatzenchor den achten Satz „From our Earth“ wirkungsvoll auf der gegenüberliegenden Empore einleitete, endete das Lied vom Stern von Bethlehem im fortissimo aller Chöre und lautstarkem Beifall. Ein grandioses Finale mit dem zwölften Satz „Jubilate Deo“ und ein von der Besetzung der Ulmer Philharmoniker und strahlenden Trompetenklängen begleitetes „Amen“ setzten den gelungenen Schlusspunkt hinter ein Werk, das vor Inspiration nur so sprühte.

 

 

 

ILLERTISSER ZEITUNG VOM 13.05.2014


Beseelte Klänge auf den Spuren Marias
Der Kreischor des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises begeistert in der Bellenberger Pfarrkirche
Von Armin Schmid
Der lange Schlussapplaus der begeisterten Zuhörer, die damit hartnäckig eine Zugabe forderten und die Standing Ovations dann ganz am Ende des eineinhalbstündigen Konzerts zeigten: Die Sängerinnen und Sänger des Kreischors des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises hatten ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert. Ihre Intention für diesen Chorabend zu Ehren Mariens war anspruchsvoll. „Sag an, wer ist doch diese?“, lautete die Frage, denen die Sängerschar in der „Unsere-Liebe-Frau-vom-Rosenkranz-Kirche“ in Bellenberg musikalisch-inspirierende Antworten gab.
Die herausragende Stellung der Mutter Jesu beseelt Musiker und Komponisten schon seit Jahrhunderten. So spannte der Chor unter der Leitung von Markus Romes einen weiten Bogen von mittelalterlichen Gesängen, klassischen Meisterwerken und bekannten Kirchenliedern bis hin zum fetzigen Gospel. Das Konzert, initiiert von Markus Romes und organisiert von Gerhard Leopold, berührte Geist und Herz. Mit Arnold Schlicks „Maria zart, von guter Art“ führte Organist und Pianist Conrad Schütze die Konzertbesucher in der gut gefüllten Pfarrkirche ins Thema ein und ließ die „Königin der Instrumente“ einprägsam erklingen. „Wie ein Hirschlein in den Auen“, hieß das traditionelle Marienlied, das die Solistinnen Elisabeth Feld (Sopran), Dietlinde Emmert und Uta Wenzl (beide Alt) von der Empore herab den Besuchern verkündeten. Dann kam der Männerchor des Kreischores zum Einsatz. „... die überm Paradiese als Morgenröte steht“ hieß es im Text des bekannten und zum Thema gemachten Kirchenliedes „Sag an, wer ist doch diese“. Den „Englischen Gruß“ von Johannes Brahms stimmten alle gut 30 Sängerinnen und Sänger gemeinsam an. Einen begeisterten Zwischenapplaus verlangte auch das „Ave Maria“ von Giulio Caccini. Ältestes Liedgut, das die gestellte Frage zu beantworten suchte, war die über 800 Jahre alte Komposition „o splendissima Gemma“ von Hildegard von Bingen. Sopranistin Sonja Stopp intonierte diese besinnliche Hymne über „Maria, das herrliche Juwel unter den Frauen“. „In the Lord is my Joy“, heißt die Komposition von Margaret Rizza. Wilfried Sendler (Violine), den Sopranistinnen Elisabeth Feld und Monika Singer gelang es, dass dies keine bloßen Worte blieben, denn Text und Melodie gingen unter die Haut. Einfühlsam interpretierten die Frauen des Kreischors Pablo Casals „Nigra Sum“, bevor bei „Oh Mary“, einem Gospel von Hans Christian Jochimsen, der Funke der Begeisterung endgültig überflog. So blieben auch die Füße mancher Konzertbesucher nicht mehr ruhig und wippten im Rhythmus mit. Mit „Thula mtwana wami“, einem afrikanischen Wiegenlied, wurde es wieder ruhiger. „The Seal Lullaby“ von Rudyard Kipling und Eric Whitacre bildete dann einen wunderschönen Abschluss.
Es war ein Konzert, in dem viel Herzblut steckte, in dem der Chor große Homogenität bewies und solistischen Glanz erstrahlen ließ. Und wer wollte, konnte sich während dieser besinnlichen Stunde eine Antwort auf die Frage ganz für sich selber suchen.

Weitere Berichte in den Medien:

Illertisser Zeitung vom 19.01.2015

Doppelspitze führt den Sängerkreis